Zwischen Fachkraft und Mentor:in – junge Menschen nicht nur anlernen, sondern begleiten.
Erst Fachkraft m:it Expertise, Erfahrung und einem vollen Terminkalender. Und plötzlich auch Ausbilderin oder Ausbilder. Plötzlich geht es nicht nur um Arbeitsschritte und Fachwissen, sondern auch um Motivation, Feedback, Verantwortung und manchmal sogar um Themen wie Selbstzweifel oder Liebeskummer.
Diese Realität kennen viele. Die Anforderungen an Ausbildende sind gestiegen und mit ihnen die Notwendigkeit, die eigene Rolle neu zu denken. Genau hier beginnt der Wandel: vom fachlichen Profi zum Mentor bzw. zur Mentorin.
Neue Generation – neue Erwartungen?
Die Azubis von heute wollen mehr als reine Wissensvermittlung. Sie suchen Orientierung, echte Rückmeldung und Menschen, die sich wirklich für sie interessieren. Sie erwarten, dass man ihnen zuhört, ihre Themen ernst nimmt und sie nicht nur durch den Ausbildungsplan „durchjagt“. Und genau das verändert die Rolle des Ausbilderpersonals: Nicht nur zeigen, wie’s geht – sondern helfen, den eigenen Weg zu finden.
Wer heute ausbildet, ist nicht mehr lediglich in der Erklär-Rolle. Viel mehr fallen Ausbilderinnen und Ausbildern verschiedene Aufgaben zu:
- das Fördern von Eigenverantwortung, statt nur Aufgaben zu verteilen
- Impulse zur Reflexion geben, statt sofort Lösungen zu liefern
- nicht nur reines Wissen abfragen, besser: Vertrauen aufbauen
- Entwicklungsprozesse engmaschig begleiten, nicht nur Leistung kontrollieren
Viele Ausbilder:innen fragen sich: Wie soll ich das alles schaffen? Ich bin doch keine Lehrkraft – und auch kein Coach!
Das stimmt. Und gleichzeitig braucht es genau diese Haltungen in der modernen Ausbildung.
Typische Spannungsfelder:
- Nähe vs. Distanz
- Fordern vs. Fördern
- Fachlichkeit vs. Persönlichkeitsentwicklung
- Vorgaben umsetzen vs. individuell begleiten
Ein Teilnehmer aus einem unserer Lehrgänge hat das wie folgt formuliert: „Ich war anfangs unsicher – heute sehe ich: Mein Job ist nicht nur Aufgaben zu verteilen, sondern junge Menschen stark zu machen. Das gibt meiner Arbeit viel mehr Sinn.“
Wie gelingt der Übergang zur Mentor-Rolle?
In unserer Ausbildungsreihe Ausbilder:in als Coach & Mentor arbeiten wir genau daran:
- Rollenklärung: Was ist mein Auftrag – fachlich, persönlich, systemisch?
- Methodenkompetenz: Systemisches Fragen, aktives Zuhören, konstruktives Feedback
- Mentale Stärke: Wie bleibe ich souverän in emotionalen oder kritischen Momenten?
- Begleitung statt Belehrung: Wie ermögliche ich Entwicklung – ohne zu überfordern?
Wir zeigen Ihnen, wie einfache Techniken sofort wirksamer werden– und wie Sie mit kleinen Veränderungen eine große Wirkung in der Beziehung zu Ihren Azubis erzielen. In einer Zeit, in der Fachkräfte fehlen, ist Bindung wichtiger als Belehrung. Mentor:innen schaffen Bindung. Sie machen den Unterschied. Durch Haltung, Präsenz und echtes Interesse.
„Mentoring beginnt nicht mit einer Methode, sondern mit einer Entscheidung.“
Wenn Sie bereit sind, mehr als Wissen zu vermitteln – dann ist das der nächste Schritt. Wir begleiten Sie gerne dabei. Sprechen Sie uns an!
Wir freuen uns auf Ihre Nachricht:
mail: info@akademie-wicke.de oder
Telefon: 02831/9130300.